Pakistan: Ausgrenzung und Diskriminierung von Christen

Erzbischof Sebastian Shah ist ein zierlicher Mann. Er leitet das Bistum Lahore. Er ist Ordensmann. Ein sehr ernsthafter Mann, der gesellschaftliche Probleme auf den Punkt bringt. Auch wenn er weiß, an welchen Punkten er Pakistan nicht kritisieren kann, darf, sollte. Den Missbrauch der Blasphemie-Gesetze zum Beispiel – den greift er an. Aber nicht das Gesetz an sich.

Denn den Propheten Mohammed zu verunglimpfen, das kann in Pakistan zur Todesstrafe führen. Und zwar auf der Basis dieser Blasphemie-Gesetzen. Die werden oftmals missbraucht, um im Alltag jemandem zu schaden, der einem nicht passt – etwa im Zuge von Nachbarschaftsfehden, von politischen Querelen oder ökonomischen Streitigkeiten. Du hast den Koran beleidigt – mit diesem Vorwurf lassen sich missliebige Personen und religiöse Minderheiten zügig ausschalten. Auf diese Probleme von Christen weist das katholische Hilfswerk „Missio“ in seiner jüngsten Kampagne hin. Mit dabei: Sebastian Francis Shah, Erzbischof von Lahore, ernannt vor einem Jahr von Papst Franziskus. Shah ist Franziskaner und 56 Jahre alt. Er ist zu uns ins Studio gekommen – in den Deutschlandfunk. Wir haben länger geredet. Das ist die Essenz:

 

 

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