Frank Spilker und die Rote Ernte

Ich arbeite gerade eher an Großprojekten, aber heute kann ich mit einer kleinen Collage dienen, die im Deutschlandfunk am 25.02.2014 zu hören war. Es geht um den Musiker und Autor Frank Spilker.

Für die, die ihn nicht kennen:

Frank Spilker ist Musiker. Er ist in Ostwestfalen aufgewachsen, dort hat er 1987 auch die legendäre Band „Die Sterne“ gegründet. Dann ging es nach Hamburg. Seit den 90er Jahren gelten „Die Sterne“ neben „Blumfeld“ und „Tocotronic“ als die wichtigsten Vertreter der sogenannten „Hamburger Schule“, auch wenn diesen Begriff langsam keiner mehr hören mag. „Die Sterne“ nehmen übrigens zur Zeit gerade ein neues Album auf. Aber Frank Spilker ist nicht nur in Studios und auf Konzert-Bühnen unterwegs, sondern auch auf Lesebühnen. 2013 ist sein erstes Buch erschienen. Der Titel: „Es interessiert mich nicht, aber das kann ich nicht beweisen.“ Was aber interessiert Frank Spilker? Woran orientiert er sich? Was hat ihn künstlerlisch geprägt? Was ist sein Klassiker? Es ist ein Kriminalroman, einer der ersten so genannten hard boiled Krimis, also jenes Genre, in dem es zur Sache geht. Frank Spilkers Klassiker ist bereits 1929 erschienen – aber prägt ihn bis heute.

Mein Klassiker: Der Musiker und Autor Frank Spilker über „Rote Ernte“, den ersten Kriminalroman von Dashiell Hammett

Nachzulesen ist er dort ‚für immer‘, nachzuhören nur ein halbes Jahr. Danach empfehle ich diesen Link:

Frank Spilker

Foto: Juliane Werner

Noch ein paar Randbemerkungen zur Herkunft. Frank Spilker ist in Herford geboren. Ich auch. Das verbindet. Wobei er offenbar in Bad Salzuflen aufgewachsen ist, so steht es jedenfalls auf seiner Facebook-Seite. Der Kollege Christian Möller hat über unser aller ostwestfälische Wurzeln gemeinsam mit einem Kollegen ein großes Projekt gemacht: einen Blog und ein Feature unter dem Titel „Bad Salzuflen weltweit. Die Geburt des Diskurspop aus dem Geiste der Kurtaxe.“ Leider habe ich die Sendung verpasst, aber allein der Titel und die Fotos machen Freude.

Und zu guter letzt noch zwei Videos der Sterne. Dies von 2006:

Und das von 1993, als viele von Euch noch nicht geboren waren, ‚leider‘ mit dem bösen F-Wort:

In Vorfreude aufs neue Album und auf einen Besuch im Deutschlandfunk oder ein Wiedersehen wo auch immer!

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