Nachdenken über Israel

Vor fast zwei Wochen sind wir zurück gekommen. Dennoch denke ich unentwegt nach über Israel. Beispiel: Ich habe mich hingesetzt und mit zeitlichem Abstand noch mal zusammengefasst, was sich an Bildern und Erlebnissen eingeprägt hat. Nach drei Stunden hatte ich 25 DIN-A-5-Seiten mit Bleistift vollgeschrieben. Die Finger taten weh.

Ursprünglich wollte ich während meiner Israel-Reise täglich bloggen. Aber das war nicht zu packen. Erst die Arbeit – und dann das Blog-Vergnügen. Denn ich war Co-Reiseleiter im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB). Das hatte Vorrang.(Studienreise „Israel und der neue Nahe Osten“ / 25.05.-06.06.2013). 

Ich bin ein Wiederholungstäter: Vor drei Jahren war ich Teilnehmer bei einer BpB-Israel-Studienreisen. Mitte der 90er Jahre war ich allein unterwegs auf einer Recherche-Reise zwischen Eilat und Tiberias. Und im Grunde meines Herzens plane ich bereits den nächsten Israel-Aufenthalt.

Was ich mit Blick in die Zukunft tun möchte: alle teilhaben lassen an meinen Israel-Lesefrüchten. Denn ich werde – unter anderem lesend – am Thema dran bleiben. Ich möchte meine Leseeindrücke und Fotos (siehe unten) mit anderen teilen. Für weitere Aufgaben / Herausforderungen rund um „Israel – politische Bildung“ stehe ich zur Verfügung.

Hier also meine Lesetipps: Für Einsteiger ein Muss ist „israel kurzgefasst“ von Gisela Dachs:

Gisela Dachs: israel kurzgefasst

Gisela Dachs: israel kurzgefasst

„israel kurzgefasst“ ist erschienen bei der BpB. Alle, die dieses Büchlein gelesen haben, waren begeistert. Wer dann auch noch die Ehre hat, Gisela Dachs persönlich kennen zu lernen, weiß, was ich meine. Das ist eine, die weiß, wovon sie redet.

Unbedingt zu empfehlen und ebenso bei der BpB zu beziehen, ist: Informationen zur politischen Bildung, Heft 278, natürlich auch online nachzulesen. Dort gibt es auch  ausführliche Literaturhinweise, die auf jahrelanger Expertise aufbauen.

Gut geschrieben, jenseits des verbreiteten tagesaktuellen Klischee-Journalismus, tief, nachdenklich, durchdrungen von eigenem Erleben – das ist „Sylke Tempel: Israel. Reise durch ein altes neues Land“.

Sylke Tempel: Israel. Reise durch ein altes neues Land

Sylke Tempel: Israel. Reise durch ein altes neues Land

Die Cover-Gestaltung ist wohl kaum mit ihr abgesprochen, vermute ich. Jedenfalls passt das Cover nicht zum Inhalt, der sich jeglicher Schwarz-Weiß-Malerei enthält. Sylke Tempels Buch ist ideal für jene, die noch nie oder zum ersten Mal in Israel waren. Bestens geeignet entweder für eine vertiefte Vor- oder Nachbereitung.

Dasselbe gilt auch für Igal Avidan: Ein Staat sucht sich selbst. Igal Avidan ist ein wandelndes Israel-Lexikon.

Igal Avidan

Er war es auch, der mir Benny Morris empfohlen hat, als ich ihn fragte, was er gerade liest: Benny Morris: One state, two states.

„Benny Morris: One state, two states. Resolving the Israel / Palestine Conflict“ gibt es leider nicht auf deutsch. Aber seisdrum. Es lässt sich sehr gut lesen. Achtung: Das ist nichts für Zeitgenossen, die romantisch-naiv nach einfachen Lösungen suchen. Auch wenn es im Untertitel heißt: resolving the Israel/Palestine Conflict, ich bin jetzt auf Seite 195 von 201 Seiten. Bis dato hat Benny Morris nur aufgezeigt, was nicht geht. Er ist Historiker, schaut sich die Quellen genau an und analysiert so nüchtern, dass es weh tut. Aber ohne Genauigkeit lässt sich dieser Konflikt wohl nicht managen. Auf jeden Fall läuft es bei Benny Morris auf eine Zwei-Staaten-Lösung hinaus, auch wenn die zur Zeit immer weniger zu wollen scheinen.

Ähnlich argumentiert offenbar auch Gershom Gorenberg:Gershom Gorenberg: The Unmaking of Israel

„Gershom Gorenberg: The Unmaking of Israel“ habe ich aber erst angelesen. Ich werde meine Eindrücke nachtragen. (Nachtrag 30.03.2014: Ich habe selten so fasziniert ein Sachbuch gelesen wie dieses. Es ist unterhaltsam und schlau, spannend und reflektiert. Die Lektüre war so packend, dass ich mir auch noch die deutsche Ausgabe gekauft habe sowie das vorangegangene Werk von Gorenberg: The Accidental Empire.)

Bild 1Hier der Beleg: Die Ausgabe links sieht ramponierter aus als die rechte. Oder intensiver gelesen. Ist auch so.

 

 

 

 

Was mich auch massiv inspiriert hat, sind drei short stories, die in dem Buch von Nathan Englander zu finden sind: „What We Talk About When We Talk About Anne Frank“.

Nathan Englander: What we talk about when we talk about Anne Frank

In der Titel gebenden ersten Geschichte „“What We Talk About When We Talk About Anne Frank“ geht es um ein religiöses Paar aus Israel, das in den Staaten auf ein säkulares jüdisches Paar trifft. Großes Unverständnis. In „Sister Hills“ geht es um religiöse Zionisten, die in den Jugendjahren Israels, eine Siedlung bauen im Westjordanland aka „occupied territories“ aka „Judea and Samaria“. Und in „Free Fruit for Young Widows“ dreht sich alles um  Survivors der Shoah und ihre Scheu, mit ihren Kindern über ihre Erlebnisse zu reden. Nathan Englander hat offenbar vieles von dem, was er erzählt erlebt: in den USA und in Israel.

Nachtrag von Anfang Juli 20013:

Gerade habe ich zu Ende gelesen: „Miri Freilich (Hg.) – Der Dornbusch, der nicht verbrannte. Überlebende der Shoah in Israel.“ Ich bekam es in Israel von Anita Haviv, die für die deutsche Ausgabe mitverantwortlich ist.

Der Dornbusch, der nicht verbrannte

In diesem Buch geht es um den Beitrag, den Überlebende der Shoah zum Aufbau Israels geleistet haben. Spannend daran vor allem, dass dies primär aus der Sicht von survivors, von Überlebenden geschrieben ist. Oder von ihren Nachfahren oder von Menschen, die sich für Holocaust-Überlebende engagieren. Es ist also eine Binnensicht, wie ich sie bisher nicht gelesen habe. Klar, nicht jeder Aufsatz ist für jeden gleich relevant. Aber allein schon wegen eines Essays in diesem Band, der über die Friedrich-Ebert-Stiftung zu beziehen ist, lohnt es sich, diesen Band in den Händen zu haben:

Anita Haviv: Die Ratio der Gefühle, S 193-198

Ich neige ja zu Übertreibungen, aber ich hänge mich mal mit der These aus dem Fenster, dass jeder Deutsche, der nach Israel reist oder drüber schreibt und redet, diesen kurzen Text gelesen haben sollte. Mind-blowing! Gerichtet an mich selbst und an meine Mischpoke, auch Kollegen genannt: Wenn alle, die über Israel reden und schreiben, es mit dieser Differenziertheit und emotionalen Intelligenz täten, wäre vieles einfacher. Ein so kluger Text, so offen und ergreifend.

Nachträge im April 2014:

Tuvia Tenenboms Reportage-Buch ist kein echtes Israel-Buch. Er ist Amerikaner und hat Deutschland bereist und auf seine antisemitischen Tendenzen abgeklopft – und zwar nicht nur die einschlägig bekannten rechten Kreise.

Tuvia Tenenbaum

An einigen Stellen überzieht der Autor. Das Tragen eines T-Shirts auf der Bar Uganda in Jerusalem zum antisemitischen Statement zu deklarieren, weil eine antizionistisch-jüdisch-linke Szene in dieser Bar unterwegs ist, erscheint mir lächerlich. Ich trage auch eines – nicht nur der Direktor einer wichtigen deutschen KZ-Gedenkstätte, auf den Tenenbom einprügelt wie auf einen Neonazi.

Und doch hält Tenenbom uns auf grandiose Weise den Spiegel vor. Das irritiert, das ermutigt, sich um den rechten und linken Nazi-Dreck vor der eigenen Haustür zu kümmern, anstatt oberlehrermäßig Israel zu kritisieren, um sofort die Suggestiv-Frage anzuschließen, ob wir Deutschen Israel nicht kritisieren dürften? Tenenbom reißt uns die heuchlerische Maske vom Gesicht. Deswegen habe ich mir auch die Original-Ausgabe gekauft, da der deutsche Verleger einige Passagen dem deutschen Publikum nicht zumuten wollte, heißt es.

 

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Tenenbom las ich in 2013, Eshkol Nevo ist für mich die Entdeckung des ersten Quartals 2014. Ich bereite mich auf die nächste Israel-Reise vor. Diesmal will ich im Vorfeld mehr erfahren über israelischen Alltag aus einer literarischen Perspektive. Dazu ist Nevo bestens geeignet. Er erzählt multiperspektivisch. Womöglich kommt man so diesem Land am ehesten nahe. Er erzählt von zutiefst verwirrten Menschen, die ihre Heimat Israel lieben, sie aber zugleich auch fliehen. Sie suchen „Neuland“, was auf zionistische Ideen der Anfangsphase anspielt.

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Ich will hier nicht den Literaturkritiker geben, der ich nicht bin. Ich will nur sagen: Ich habe dieses Buch verschlungen. Manch eine Passage hätte ich gestrichen, weil Neuland ganz schön in die Breite und Länge geht. Und doch: Mir hat Eshkol Nevo, der ein Enkel des früheren Ministerpräsidenten Levy Eshkol ist, einen tiefen Einblick in die israelische Seele geliefert. Oder eher in israelische Seelen. Also Plural.

Eshkol Nevo ist in seinen mittleren Jahren. Er lehrt auch creative writing – und beeinflusst andere. Offenbar auch Ayelet Gundar-Goshen. Die erzählt nämlich ähnlich multiperspektivisch in ihrem Debütroman „Eine Nacht, Markowitz“. Der spielt in den Gründungsjahren des Staates Israel. Es ist aber keine Heldengeschichte. Die Protagonisten sind Menschen aus Fleisch und Blut. Mit Stärken und Schwächen.

Sie haben in Nazi-Deutschland oder auf dem Weg nach Israel viel Leid durchgemacht. Sehr viel Leid. Das steckt ihnen in den Knochen. Und wie Menschen überall auf der Welt verursachen diese Nicht-Heiligen neues Leid. Aber auch Glück. Ayelet Gundar-Goshen ist Psychologin. Das merkt man.

 

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Ich hoffe, Ayelet Gundar-Goshen sowie Eshkol Nevo im Mai in Tel Aviv zu treffen. Denn die beiden erzählen so viel in ihren Büchern über Tiefenstrukturen der israelischen Gesellschaft. Auf je unterschiedliche Weise helfen sie zu verstehen.

Dann wäre da noch die Grapic Novel von Rutu Modan, die auch viel für die New York Times arbeitet.

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„Das Erbe“ spielt zwar überwiegend in Polen. Aber die Protagonisten kommen aus Israel. Es geht um das Erbe, um das die Enkelgeneration betrogen wurde, als ihre Großeltern das immer antisemitischer werdende Europa verlassen mussten.

Bild

Saul Singer habe ich zum Interview in Jerusalem getroffen. Er ist eine große Nummer in Israel. Jeder, der was mit Tech, Computer, Social Media zu tun hat, kennt ihn. Denn er hat mit Dan Senor gemeinsam das Buch „Start-Up Nation Israel geschrieben. Es gibt eine deutsche Ausgabe, die ich bereits verschenkt, aber selbst noch nicht gelesen habe.

Verschenkt habe ich sie, weil mich das englische Original ausgesprochen überzeugt hat. Für Deutsche, die kuschelig über die Weltgeschehnisse schreiben und reden können, ist es vielleicht ungewöhnlich, dass die IDF, die Armee, in diesem Buch so eine große Rolle spielt. Und das gar nicht unbedingt in dem Sinn, dass die Autoren im Technologie-Transfer vom Militärischen zum Zivilen den Hauptgrund dafür sehen, dass in Israel Start-Ups so überproportional erfolgreich sind. Es ist eher das Anti-Hierarchische, der Teamgeist, das frühe Übernehmen von Verantwortung, die in der Armee gelernt werden und die in einer kulturellen Atmosphäre münden, die die Voraussetzung sind für eine erfolgreiche junge Unternehmerszene: Risikobereitschaft, Gemeinschaftssinn … der Mut, Fehler zu machen. Ich habe dieses Buch in Bussen und am Strand gelesen, in Zügen und in Cafes. So stelle ich mir intelligente und unterhaltsame Sachbücher vor.

Und jetzt noch einen Schwung Bilder, eines schöner als das andere. (Ich weiß nicht, worum WordPress meine mit viel Liebe geschriebenen Titel und Untertitel nicht übernimmt, aber hoffentlich machen die Bilder auch ohne genauere Angaben Freude.)

Da sind ebenso klassische Motive dabei, die in keinem Reiseführer fehlen, aber vor allem auch Funde jenseits der ausgetrampelten Pfade. Es gibt in Israel viel mehr als das, was wir im Kopf haben und was uns durch Korrespondenten und mainstream-media zurück gespiegelt wird. Um davon einen Eindruck zu vermitteln, diese Bilder.

Neve Tzedek: das Prenzlauer Berg von Tel Aviv

copyright: Andreas Main

Florentin in TLV

copyright: Andreas Main

copyright: Andreas Main

copyright: Andreas Main

Florentin in Tel Aviv

copyright: Andreas Main

Florentin in Tel Aviv

copyright: Andreas Main

Das Kreuzberg von Tel Aviv: Florentin.

copyright: Andreas Main

Florentin in TLV - da will ich noch mal hin

copyright: Andreas Main

Neve Tzedek: das Prenzlauer Berg von Tel Aviv

copyright: Andreas Main

Neve Tzedek: das Prenzlauer Berg von Tel Aviv

copyright: Andreas Main

Neve Tzedek: das Prenzlauer Berg von Tel Aviv

copyright: Andreas Main

occupied territories aka Judea aka Westbank

copyright: Andreas Main

Hier wird im Juni 2013 gekämpft: Syrische Rebellen gegen syrische Armee. Wir hörten Artilleriefeuer.

copyright: Andreas Main

wachsam

copyright: Andreas Main

Das ist eine Form von Sozialismus, mit dem ich anfreunden könnte: starke Zionisten.

copyright: Andreas Main

Blau-weiß - die Farben des Vertrauens

copyright: Andreas Main

Mich rührt das an.

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aka See Kinereth aka Sea of Galilee

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Orthodoxer Pope - welche Denomination, Konfession? Keine Ahnung.

copyright: Andreas Main

Äthiopische Christen - mit Mobiltelefon.

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Grabeskirche

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Jerusalem

copyright: Andreas Main

Auf dem Tempelberg

copyright: Andreas Main

Auf dem Tempelberg

copyright: Andreas Main

Westmauer aka Kotel (Klagemauer)

copyright: Andreas Main

copyright: Andreas Main

copyright: Andreas Main

Es ist kompliziert.

copyright: Andreas Main

Copyright: Andreas Main

Copyright: Andreas Main

copyright: Andreas Main

copyright: Andreas Main

immer wieder gern fotografiert

copyright: Andreas Main

Downtown

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Roter Halbmond in Ramallah

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Jerusalem - Cafe Bezalel

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Bar Uganda in Jerusalem

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Nachlaot - wie ein Dorf mitten in Jerusalem

copyright: Andreas Main

Nachlaot - wie ein Dorf mitten in Jerusalem

copyright: Andreas Main

Nachlaot - wie ein Dorf

copyright: Andreas Main

Wie auf dem Dorf. Mitten in der Stadt.

copyright: Andreas Main

Wie auf dem Dorf. Mitten in der Stadt.

copyright: Andreas Main

ein Must: der Jerusalemer Mahane Yehude Market

copyright: Andreas Main

Wie auf dem Dorf. Mitten in der Stadt.

copyright: Andreas Main

Jerusalem - Cafe Bezalel

copyright: Andreas Main

Streetart Jerusalem

Streetart Jerusalem

copyright: Main

Bar Uganda in Jerusalem

copyright: Andreas Main

Florentin in Tel Aviv

copyright: Andreas Main

Florentin in TLV - da will ich noch mal hin

copyright: Andreas Main

Neve Tzedek: das Prenzlauer Berg von Tel Aviv

copyright: Andreas Main

Wer mehr zu den Studienreisen der BpB wissen will, kann dies am besten online tun. Ich kenne mehrere Dutzend Kolleginnen und Kollegen, die an einer dieser Studienreisen teilgenommen haben. Alle waren begeistert. Viele sprechen von einem Schlüsselerlebnis. Einer hat mir erzählt, dass es diese Reise war, die ihn dazu brachte, auf den Korrespondentenposten in Tel Aviv hinzuarbeiten.

Als Anhang noch: Das war die Reise, die ich co-geleitet habe, was nicht möglich ist, ohne eine tiefe Verbeugung vor jenen zu machen, die dieses Programm über die Jahre auf- und ausbauen.

Studienreise Israel BpB

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2 Antworten zu Nachdenken über Israel

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