Detroit #12: Aufgestandene Ruinen

Ich bin gerührt wegen der Reaktionen auf unsere Sendung. Das muss ich mal los werden. Auferstandene Ruinen oder Aufstand in Ruinen – so hätte unser Corso-Spezial über Detroit auch heißen können. Es hieß aber „Motorcity ohne Motoren: Detroit erfindet sich neu“. Es lief am Feiertag (03-10-2012) im Deutschlandfunk. Im Osten des Landes war am Tag der deutschen Einheit sommerliches Wetter. Ich selbst habe die Sendung nicht im Radio hören können, was ein bisschen weh tat. Ich werde es nachholen. Wer die 55 Minuten von Marietta Schwarz und mir verpasst hat – wo und warum auch immer, kann online ein paar vergnügliche Minuten oder Stunden auf der dradio-Seite verbringen.

Hier auf der Deutschlandfunk-Seite gibt es rund 60 Bilder von Marietta und mir, zirka 40 Links, sieben Skripte zu den einzelnen Themen (Ruine, Food, Musik, bildende Kunst).

Es gibt auch Bonus-Tracks, die über die Sendung hinausgehen: ein Making of und eine kommentierte Musikliste. Und eine Bildergalerie. Die Kollegen in der Online Redaktion haben unermüdlich gebastelt.

Michigan Central Station @ Detroit

copyright: Andreas Main

Ich möchte mich auf jeden Fall auch bei den vielen, vielen bedanken, die uns so grandios verlinkt haben: a picture a day zum Beispiel, die Fotos von mir gezeigt haben. Oder Competionline. Oder Baunetz. Oder Urbanophil. Und auch all die Kollegen und Freunde auf Facebook oder Twitter. Danke an alle.

Wir haben rund 25 Detroiter interviewt. An so einer Produktion sind in Redaktionen und Technik und Dispo und Besetzungsbüro gefühlte 20 Kollegen beteiligt. Alle haben ihre Zeit mit uns geteilt. Auch wenn das nicht mein erstes Großprojekt ist: Ich bin immer noch dankbar und finde das overwhelming.

Eastern Market Detroit

copyright: Andreas Main

So eine Sendung macht niemand wegen des Honorars. Da fließt viel Herzblut rein. Zwei Autoren-Reporter mit Leidenschaft – das bedeutet manchmal auch intensive Debatten. Danke für die Geduld an Marietta Schwarz.

So, und jetzt ist wirklich alles gesagt. Ich geschwätziger Mensch wollte eigentlich nur hinweisen, dass sich unser Projekt ganz intensiv online auf dradio.de nachvollziehen lässt.

Nachtrag im Sommer 2013: Das Dradio darf Sendungen nicht länger als ein halbes Jahr zum Nachhören anbieten, was deutschlandweit als Skandal angesehen wird. Ganze Archive verschwinden, weil Privatsender und Verleger  das so wollen. Wenn ich die Sendung hier poste, dann versteht das bitte als Akt des zivilen Ungehorsams:

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Eine Antwort zu Detroit #12: Aufgestandene Ruinen

  1. Pingback: Detroit #15: Ich mache einen Knicks vor dem Zündfunk – und eine kleine Verbeugung. | Andreas Main

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