Christoph Niemann – sein Leben unterm Strich.

Erstmals ist Christoph Niemann mir aufgefallen, als ich ihn bei NPR gehört habe: in der Sendung „Fresh Air“ mit Terry Gross. Heute erscheint von ihm ein neues Buch: Abstract City. Auf deutsch bei Knesebeck. Die englische Variante bei Abrams. Das Zeit-Magazin schrieb: „Ein sehr schönes, sehr witziges, sehr kluges Buch“. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Doch: Dieses Buch tut gut. Ich blättere – und die Mundwinkel gehen nach oben. Niemann lesend und betrachtend gucke ich anders in die Welt. Das ist unterhaltsam und intelligent. Das geht zusammen: smart und komisch sein. Niemann ist der Beweis. Und ich liebe diese (amerikanische?) Offenheit: Ich lese und schaue und habe das Gefühl, ein Freund erzählt mir sein Leben.

Ich habe ihn vor einigen Wochen in seinem Atelier getroffen. Daraus ist ein Porträt entstanden, das heute im Deutschlandradio Kultur gelaufen ist. Da ist eigentlich alles gesagt, was mir wichtig ist – und so fasse ich mich hier kurz.

Wer aber Christoph Niemann mal dort erleben will, wo er den größten Teil seines Arbeitslebens verbracht hat, in New York, kann das hier tun. Es wird viel gelacht bei diesem ‚Vortrag‘:



Der Weg in sein Berliner Büro hat was. Es ist der dritte Hinterhof in einer Straße, wo Mitte am mittigsten ist. Das Treppenhaus – wie wir Berlin liebten und lieben. Und wenn man dann eine Stunde später wieder die Treppen hinab steigt, dann bleibt so eine heitere Stimmung – wie nach der Lektüre der Bücher:


Natürlich ist es am schicksten, den Beitrag direkt hier auf der Seite von Deutschlandradio Kultur zu hören oder zu lesen. Aber irgendwann wird dieser Link tot sein. Dann gibt es noch diesen Weg:

Sein Leben unterm Strich – der Illustrator Christoph Niemann im Deutschlandradio Kultur – Profil

Jetzt noch ein bisschen Bonus-Material:

Niemann ist im Herbst vergangenen Jahres den New-York-Marathon gelaufen und hat dabei in Echtzeit getwittert. Ich kann mich noch genau an jenen Sonntag erinnern. Ich lag auf dem Sofa und konnte es nicht glauben: Da läuft einer mehr als 40 km, zeitgleich zeichnet er, fotografiert er und schreibt. Und twittert. Es war ein sehr schöner Sonntag für mich. Klar, der Live-Effekt ist nicht mehr gegeben, aber das lässt sich hier in der NYT nachlesen/-gucken.  Und Niemann hat mir verraten, wie lange er gebraucht hat, um ins Ziel zu kommen.

 

Christoph Niemann: „Abstract City. Mein Leben unterm Strich“. Knesebeck-Verlag, 256 Seiten. 19,95 €.

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