Der Rochen, der Drachen und (das) #Monopol

Ein Rochen lässt mich nicht mehr los. Seit Wochen geistert der Rochen durch meine Hirnhälften – manchmal tagsüber, manchmal abends. Immer wieder. Dieser Rochen ist mir erstmals begegnet, als ich Ende Juni das neue Monopol-Heft in der Hand hatte: das „Magazin für Kunst und Leben“. Ich erinnere mich genau, wo und wann ich diese Rubrik las: „Alte Meister, von neuen geliebt“. Ein jüngerer amerikanisch-kanadischer Künstler, Marcel Dzama, sorry, den ich bis dato nicht kannte, erzählte von einem alten Künstler, Jean-Baptiste Siméon Chardin, den ich bis dato ebenso wenig kannte. Es geht um dessen „Rochen“, der im Louvre zu sehen ist.

Ich weiß nicht, wie ein echter Rochen aussieht. Ich weiß nur, dass dieser Rochen schillert. Ist das ein menschliches Gesicht?

Was ist ein Fisch? Was ist das Leben? Was der Tod? Wie es sich für ein Stilleben gehört, sind in diesem Bild auch die üblichen Verdächtigen zu sehen. Etwas Tod muss immer dabei sein: etwa die Fische, die tot auf der Anrichte liegen.

Oder die Austernschalen. Auch die Katze scheint angesichts dieser prallen Morbidität irritiert zu sein. Sie eiert durch das Bild, als würde sie auf Eiern laufen.

Ich möchte jetzt noch ein paar Zitate von Marcel Dzama einfügen. Denn: Wer bin ich, dass ich mir mehr zu wissen anmaße als dieser Künstler? Er schreibt:

„Das Gemälde wirkt zutiefst menschlich, obwohl ja gar keine Menschen dargestellt werden.“

Oder:

„Der Rochen scheint eine Geschichte zu erzählen, eine spannende sogar, doch man weiß nicht so richtig, welche das sein soll. Um genau zu sein: man muss es auch nicht wissen. Das Rätsel dieses Bildes braucht keine Lösung.«

Oder:

„Der Rochen wirkt auf mich wie ein gefolterter Geist.  Das Bild hat eine extreme emotionale Intensität, es ist sehr realistisch und zugleich außerordentlich sanft und intim. Die Farben und das Licht vermitteln menschliche Wärme. Dieses Wesen hat etwas äußerst mysteriöses, ich mag das: an die tragische Schönheit eines sterbenden Geists zu denken.“

Wer mehr wissen möchte, kauft sich am besten das Monopol-Heft, Juli 2011. Auf Seite 38 ist mehr zu finden.

Im übrigen verkörpert dieses Heft für mich den Beleg für die These, dass Zeitschriften, auch gedruckte Zeitschriften, weiterleben werden, wenn sie derartig viel Mehrwert liefern. Die Lektüre von Monopolheften löst bei mir einen merkwürdigen Zustand des Ergriffenseins aus, obwohl das Magazin zumeist schwebend leicht daher kommt.

Im übrigen blogge ich erstmals, ohne zu tippen. Dies ist nicht geschrieben, sondern gesprochen – und zwar via Dragon Dictatation. Funktioniert erstaunlich gut, obwohl es einiges zu korrigieren gibt, sofern man nicht präzise spricht oder zu kompliziert denkt. Ich hänge mal die ursprüngliche Fassung, also die nicht korrigierte, weiter unten dran, damit Ihr seht, wie gut oder wie schlecht das ganze funktioniert. Es lebe das gesprochene Wort.

Ein Rochen lässt mich nicht mehr los. eine Wochen geistert durch meinen höheren Tags manchmal abends immer wieder. Diese rauchen ist mir das erste mal begegnet, als ich Ende Juni das neue Monopol Minusheft in der Hand hatte in der Rubrik an Führung Alte Meister, von neuem geliebt ab Führung erzählt ein Künstler sorry bin ich bis dato nicht kannte von einem Künstler

Ich weiß nicht, wie ein echter Rochen aussieht. Ich weiß nur das dieser Rochen schildert. Ist das ein menschliches Gesicht. Was ist ein Fisch? Was ist das Leben? Was der Tod? In diesem Bild zu sehen die üblichen verdächtigen in einem Steven leben. Etwas Tod muss immer dabei sein. Etwa der Fisch. Auf der anrichtet.

Auch die Katze scheint schwer irritiert zu sein. Sie eiert durch das Bild, als würde sie auf Bayern laufen. Ich möchte jetzt noch ein paar Zitate einfügen weil, wer bin ich der sich hier anmaßen mehr zu wissen als nach seltsamer. Er schreibt Zitat das Gemälde wirbt zutiefst menschlich, obwohl ja gar keine Menschen dargestellt werden.

Der Wochen scheint eine Geschichte zu erzählen, eine spannende sogar, doch man weiß nicht so richtig, welche das sein soll. Um genau zu sein: man muss es auch nicht wissen. Das Rätsel dieses Bildes braucht keine Lösung.«

Der Rochen wirkt auf mich wie ein gefolterter Geist das Bild hat eine extreme emotionale Intensität, es ist sehr realistisch und zugleich außerordentlich sanft und intim. Die Farben und das Licht vermitteln menschliche Wärme. Dieses Wesen hat etwas äußerst mysteriöses, ich mag das: an die tragische Schönheit eines sterbenden Geistes zu denken

Wer mehr wissen möchte, kauft sich am besten das Monopol hilft Juli 2011 Seite 38 da ist mir zu finden. Im übrigen ist dieses Heft für mich die Verkörperung des Beweises, dass Zeitschriften auch gedruckte Zeitschriften weiterleben werden, wenn sie derartig viel mehr wert liefern. Die Lektüre von Monopol

Ha von Monopolheften löst bei mir einen Zustand des Ergriffenseins und einer schwebenden Leichtigkeit aus, was mir sonst wieder Tageszeitungen noch online Medien immer bieten können. Das ist was besonderes Monopol. Im übrigen ist das mein erstes Block mein erster Blogpost, denen ich nicht geschrieben, sondern gesprochen habe

Und zwar via Dragon Dictate ich. Ich hänge mal die ursprüngliche Fassung, die nicht korrigierte, unten dran, damit ihr seht, wie gut oder wie schlecht das ganze funktioniert. Es lebe das gesprochene Wort.

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