Untote sind Pop oder: Die Rückkehr der Zombies im Deutschlandfunk

In dieser Woche bin ich Redakteur der Sendung „Corso. Kultur nach drei“ im Deutschlandfunk. Es gibt im Radio immer wieder diese hellen Momente, wenn viele schlaue Menschen an einem Produkt arbeiten und alles bestens fließt. Dann gibt es so was wie Redakteursstolz. Den empfinde ich gerade.

Etwa wenn ich mir Formulierungen der Edelfeder Martin Böttcher anschaue, der die These vertritt:  Untote sind Pop. Er arbeitet sich aufs unterhaltsamste an der Frage ab, warum die Zombies gerade jetzt zurückkehren. Das ganze lässt sich hier nachhören.

Radio kann so schön sein. Am steilsten finde ich diese Thesen:

„Der Ausbruch der Zombieseuche, das hat etwas von einem ein Lottogewinn: die Langeweile des täglichen Allerleis ist von einem Augenblick zum anderen ein Ende. Dem Chef kannst du sagen, dass er dich mal kann, vorausgesetzt, er wurde nicht gegessen.“

Oder:

„Zombies sind heute Pop, weil sich viele nicht mehr lebendig fühlen, weil sie das Gefühl haben, dass ihre Mitbürger nicht mehr lebendig sind. Der Zombie ist absolut mitleidslos. Mit einem Zombie kannst Du nicht mehr sprechen. Da kannst du nur noch weglaufen.“

Cliffhanger: Morgen hier ein Gespräch mit dem Verleger und Serienexperten Markus Hablizel über Mad Men und Don Draper.

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